Video-Content: Erklärfilm, Imagefilm, Produktvideo, 2D-und-3D-Animationsfilme im Marketing


Das Thema Video-Content lässt uns nicht los – denn es ist gerade eines der Top-Themen im Marketing. Genau deshalb haben wir eine ganze Blog-Reihe zu diesem Thema konzipiert. Bestimmt habt ihr unsere Artikel „Wie Unternehmen, Marken und Produkte im Netz sichtbarer werden“ zu diesem Thema schon gelesen.

In diesem Beitrag widmen wir uns den verschiedenen Arten von Video-Content. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten, die richtig eingesetzt, für viel Aufmerksamkeit, Wiedererkennung, Image-Bildung und Image-Pflege sowie für ordentliche Likes und viel Traffic sorgen werden.

Erklärfilm

Klar, du kennst sie: Erklärfilme oder -videos sind kurze, meist ein- bis dreiminütige Filme, in denen erläutert wird, wie etwas funktioniert oder gemacht wird oder in denen abstrakte Vorgänge oder Zusammenhänge einfach und in prägnanter Sprache erklärt werden. Häufig erstellen Unternehmen/Organisationen eben solche Erklärfilme, um Kunden/Mitglieder direkt anzusprechen und den komplexen Sachverhalt vereinfacht darzustellen. Deshalb ist das Storytelling so immens wichtig für die Erklärfilme. Seltener wird ein Realfilm mit Interviews etc. genutzt, sondern oft werden digitale Trickfilme oder Animationsfilme genutzt.

Imagefilm

Imagefilme sind kurze, 1 bis maximal 10 Minuten dauernde Filme, die ein Unternehmen oder eine Institution porträtieren, quasi eine filmische Imagebroschüre. Tolle Beispiele sind zum Beispiel der Imagefilm von VW Sachsen oder des Unternehmens Würth. Ziel dieser Filmart ist es, das Image des Unternehmens/der Marke positiv mit audiovisuellen Mitteln zu transportieren. Imagefilme ähneln dabei eher Portraits und nutzen journalistische beziehungsweise dokumentarische Filmelemente. Dies – und die Länge des Films – sind die Hauptunterschiede zum Werbespot. Eine sehenswerte Persiflage auf den Imagefilm ist übrigens dieses Video.

Produktvideo

Produktvideos setzen ein Produkt für die Zielgruppe in Szene, informieren über Handhabung und Mehrwerte und werden somit vor allem in Online-Shops eingesetzt. So kommen die Infos direkt an, man erreicht häufig höhere Bestellraten und weniger Retouren. Doch auch Hersteller, die keinen Shop haben, nutzen Produktvideos, um Kunden und Interessenten zu informieren und die Funktionen und Vorteile des Produktes einfach und schnell deutlich zu machen. Insgesamt zählt auch hier: Bewegtbild weckt Emotionen und spricht die Nutzer an.

Bei der Erstellung kann man zwischen manuell, und damit individuell, erstellen Produktvideos und automatisierten wählen. Letztere werden von Produktionsfirmen angeboten, die mit einigen Produktfotos automatisiert komplette Produktfilme erzeugen – quasi ein Produktvideo von der „Stange“.

2D und 3D-Animationsfilm

Wenn man bei diesen beiden Begrifflichkeiten nicht zu sehr in die Tiefe gehen möchte, definiert man sie als Zeichentrickfilme (2D) und Zeichentrickfilme mit 3D-Effekten, die einen fotorealistischen Effekt erreichen (3D). Unterschiede zwischen Animation und Realität sind bei 3D zum Teil kaum bemerkbar, genau das ist der gewünschte Effekt. Bekannte 3D-Filme sind Toy Story 3 oder Jurassic Parc.

Licht und Schatten gibt es daher auch bei den 3D-Erklär- oder Imagefilmen. Einerseits können sie ein Produkt richtig gut und spannend in Szene setzen, wie in diesem Beispiel: Link

Andererseits können sie mit den vielen Reizen, die 3D für unser Gehirn bietet, auch auf eine visuelle Überforderung hinauslaufen. Und da sie letztlich auch kostenintensiver in der Produktion sind als herkömmliche Erklärfilme solltest Du alle relevanten Faktoren (Ziel, Produkt, Botschaft, Zielgruppe und letztlich auch Budget) und ob der Einsatz sinnvoll ist, abwägen.

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Vorherige Ausgaben der Blog-Serie gibt es hier:

10 Schritte für erfolgreiches Video-Marketing

Video-Content: Wie Unternehmen, Marken und Produkte im Netz sichtbarer werden

  • 30. November 2018
  • 1
Sebastian Filla
About me

Sebastian, Marketing Manager und verantwortlich für die Units TMC digital und TMC classic. Er ist strategischer sowie datengetriebener Wegbereiter & -begleiter und hat für alles einen Plan.

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