So reagiert Ihr Marketing flexibel auf Veränderung!


Diese Zeilen entstehen mitten in einer Zeit, in der ein Virus die ganze Welt fest im Klammergriff hat, und das schon seit Monaten. Sein Auftreten war unverhofft und mit weitreichenden Folgen verbunden. Viele Unternehmen haben darauf reagiert und sich beispielsweise digitaler aufgestellt, auch im Marketing und Vertrieb. Andere – z. B. Textilhersteller – haben wiederum ihr Kerngeschäft angepasst und ihre Maschinen auf Baumwollmasken umgestellt. Veränderung und Anpassung sind in einer solchen Situation überaus wichtig.

Aber wie reagiert man angemessen auf ein sich veränderndes Umfeld? Immerhin ist nichts beständiger als der Wandel. Uns stehen neben der Pandemie weitere Veränderungen bevor, die weitaus absehbarer sind, wie der Klimawandel, neue Medien- und Kommunikationskanäle (Stichwort „Clubhouse“) oder neue Technologien (zum Beispiel Marketing Automation / Machine Learning / Cloud Computing) und damit verbunden ein verändertes (Kauf-)Verhalten von B2B- und B2C-Kunden.

Die Frage lautet also:
Wie stelle ich mein Unternehmen auf Veränderung ein? Muss das Marketing angepasst werden, oder sollte gleich das ganze Unternehmen seine Strategie ändern?

 

Gute Strategie bei Veränderungen: Das „normalerweise“ Hinterfragen

Nicht zuletzt die Pandemie hat gezeigt, dass eine schnelle und bedachte Reaktion zu guten Erfolgen führt. So standen beispielsweise gleich mehrere TMC-Kunden vor der Situation, dass wichtige Veranstaltungen, die kurz bevorstanden, plötzlich nicht mehr stattfinden konnten. Einige dieser Kunden haben sich nicht abgefunden mit der Information „das geht nicht“ und sind zu neuen Lösungen gelangt. Es entstanden Online-Messen und Hybrid-Events. Auch TMC hat sich in diesem Zusammenhang weiterentwickelt und aus den vielen einzelnen Projekten mit DigitalConnect.live ein standardisiertes, leicht nutzbares Angebot erstellt.

Was war passiert? Die Unternehmen haben das „normalerweise“ hinterfragt. Sie haben sich die übliche Situation angesehen und analysiert was genau jetzt gerade nicht geht. Und das war in diesem Beispiel eben die Präsenzveranstaltung, mit allen Teilnehmern am selben Ort.

 

Veränderung im Marketing: Was muss die „Marke“ tun, um dem Wandel zu begegnen?

Generell lohnt sich bei strategischen Betrachtungen die Frage, was genau sich ändert, um angemessen darauf reagieren zu können. Das geht in aller Regel nur dann, wenn ein Unternehmen die Basis des eigenen Geschäfts, das eigene Selbstverständnis und den Grund kennt aus dem Kunden ihm vertrauen – oder kurz gesagt: Das Unternehmen muss seinen Markenkern kennen, um herauszufinden, ob dieser von der Veränderung betroffen ist.

Zum Beispiel hat der deutsche Buchhandel einmal einhellig die Meinung vertreten, dass es einen eklatanten Unterschied gibt zwischen Kunden, die im Laden einkaufen und solchen, die Bücher online erwerben. Das Problem: Die persönliche Beratung durch belesene Verkäufer:innen gehörte zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr zum Markenkern großer Buchhandelsketten. Sie war dem Profitdenken zum Opfer gefallen. Dummerweise war das der größte Unterschied zwischen dem Kauf im Laden und im Web (und ist es immer noch für kleine, inhabergeführte Buchläden). Aus diesem Beispiel lässt sich mitnehmen, dass Unternehmen sich regelmäßig ihrer grundlegenden Leistungen und der damit zusammenhängenden Markenwerte vergewissern sollten. Gerade in einer Krise kann eine sichere Markenkern-Definition dabei helfen, das eigentliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren – auch wenn einzelne Bereiche des Unternehmens sich stark verändern.

Wer sich also bei einer Veränderung, egal ob intern oder extern, die Frage stellt „Was ist mein Markenkern und ist dieser von der Veränderung betroffen?“, macht einen wichtigen Schritt hin zu einer guten Entscheidung für die Zukunft.

 

Das neue Ziel steht. Jetzt sind Planung und Engagement wichtig!

Kaum etwas ist unbefriedigender, als eine Strategie auszuarbeiten, die dann nicht umgesetzt wird. Dafür gibt es viele verschiedene Gründe. Der Bekannteste von allen: die Angst vor Veränderung! Daher sind Engagement und Motivation wichtige Eckpfeiler für das Erreichen neuer Ziele, gepaart mit kleinen Belohnungen, wenn Meilensteine erreicht wurden. Apropos Meilensteine: Nach der Definition eines (erreichbaren) Ziels gilt es zudem einen Plan zu entwickeln, der in kleinen Schritten Verantwortlichkeiten und Deadlines definiert.

 

Begleitung im Change-Prozess: professionell-kreative Hilfe von TMC

Das Marketing gehört zu den Berufsfeldern, die mit ständiger Veränderung leben. Als Marketingagentur stellen unsere Kunden und wir selbst die Methoden und Sichtweisen, mit denen wir arbeiten, regelmäßig infrage. Und wir passen unser Leistungsspektrum regelmäßig an. Das macht uns zu einem Partner, der Erfahrung mit Change-Prozessen hat. Im Bereich Marketing bieten wir daher nicht nur klassische Markenberatung an, sondern auch Strategie-Workshops, Konzeptionierung und Markenkern-Entwicklung. Hier finden Sie ein paar Vorträge und White Paper aus unserer tägöichen Arbeit, die Sie im Marketing unterstützen.

 

Fazit: Mit diesen 5 Schritten sollte Ihr Marketing auf Veränderungen und Krisen reagieren

  1. Checken Sie schnell alle aktuellen Marketingaktionen – laufen einige Aktionen durch die Veränderung ins Leere oder sind sogar kontraproduktiv?
  2. Prüfen Sie die Markenwerte – sind sie noch so unerschütterlich wie vor 5 Jahren, oder müssen Sie eine Anpassung vornehmen? Sind neben den Markenkernen auch zentrale Unternehmensprozesse betroffen?
  3. Fragen Sie sich, welche Leistungen und Produkte gerade nicht benötigt werden, welche in den Fokus rücken und was Sie anbieten könnten (aber noch nicht tun) – und passen Sie das Marketing daraufhin an
  4. Erarbeiten Sie eine Strategie für die kommende Zeit – reagieren Sie flexibel auf Veränderungen, ohne die grundlegenden Markenwerte aus den Augen zu verlieren
  5. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob Ihre Reaktionen und das Krisenmarketing den gewünschten Effekt hatten

 

 

  • 25. March 2021
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Andreas Knepper
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Andreas Knepper. Senior Texter & Konzeptioner. #drums #fatherhood #letters #love

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